AFROBERLIN HIGH ORCHESTRA

Jazz – Salsa – Latin

Line-Up:
Martin High De Prime (D) – Piano
Donat Kubrinski (D) – Trompete
Julian Gretschel (D) – Posaune1
Rob Gutowski (USA) – Posaune2
Reiner Hess (D) – Sax
Arcadius Didavi (Benin) – Bass
Enrico Perez (Cuba) – Congas
Arsène Cimbar (Guadalupe) – Drums
Dante Parraguez (Chile)-Timbales
Moussa Coulibaly (Burk.Faso)-Djembe

QUARTETT :
Afroberlin High Stars
Afrikanische Polyritmo-Grooves & Afrobeat mit ganz viel Lebensfreude
Martin High De Prime (D) – Piano
Moussa Coulibaly (Burkina.Faso) – Balafon, Djembe, Voc.
Arcadius Didavi (Benin) – Bass
Tunde Ali Baba (Benin) – Congas, Drums, Voc.

Die Kombination von karibischen Wurzeln und freien Jazz-Improvisationen verbindet die gegensätzlichen Musikstile: Improvisation, Spontanität im Salsa, Tanz-Rhythmen im Jazz. 
 Besessen von den Geistern afro-latinischer Rhythmen haben sie die Kraft, einen Raum mit ihren Instrumenten zum tropischen Tanz-Saal zu verwandeln.
Eine transkontinentale Reise voller Spaß. Mit dem Publikum zusammen massieren wir alle das Parkett mit unseren Füßen, nehmen Verbindung mit Mutter Erde auf und erleben eine wunderschöne Zeit.
 Im Multikulti-Dschungel Berlins haben neun Freunde aus der ganzen Welt gemeinsam live den Sound dieses Albums erschaffen: Lebensfreude, Mystik, karibische Rhythmik, die Kraft der Improvisation und originelle Kompositionen sind die Kräuter, aus denen die magische Salsa gebraut ist..
Das Orchester wurde 2009 von Martin High De Prime gegründet, der direkt vom Herzen Klavier spielt und Musik kreiert, die die Kohle für das Feuer ist, das jede/r in sich trägt.
 Pflanzenfreunde geben Martin High De Prime die Kraft, dieses wundervolle Orchester zu leiten. Auf seinen ausgedehnten Streifzügen durch die Wälder der Uckermark entdeckt er all die Klänge, Rhythmen und Stimmungen, die sich in seinen Kompositionen manifestieren. Seine Persönlichkeit, Stil und Lässigkeit lassen den Musikern Freiheit zu improvisieren und es entsteht ein leidenschaftliches Feuerwerk voller Rhythmen aus Kuba, Mexiko, Kolumbien, Afrika und Berlin.
Sie spielen exklusiv Kompositionen, die für die Band geschrieben wurden. Julian Gretschels Arrangements geben High De Primes Kompositionen die besondere Farbe. Seine Bläsersätze klingen rund und weich, mit viel Sinn für Harmonie und Spannung. Das Temperament von Meistertrommler Enrico “El Rey del Ritmo” Perez, die geniale Gelassenheit des afrikanischen Basswunders Arcadius Didavi und alle anderen Musiker erzeugen die ganz besondere Atmosphäre und einen sehr erdigen Groove, der von der 5-stimmigen Rhythmusgruppe getragen wird.

Die MusikerInnen sind:

Martin High de Prime – Piano
Geb. in Berlin 1964. Spielt Klavier seit seinem 13.Lebensjahr. Angeregt durch den Kontakt mit dem New Yorker Saxofonisten Charles Gayle verabschiedet sich Martin vom Klavierlehrer Walter Norris und beginnt er 1985 sein eigenes musikalisches Konzept zu entwickeln. 1988 erster Studienaufenthalt in Mexico mit reger Konzert- und Kompositionstätigkeit. Durch die vielen Feiern dort, die Merenge-Nächte voller Lebensfreude, die sich durch die Musik ausdrückt, hat sich sein Jazz-Hintergrund entwickelt. Durch den Wechsel der Musiker-Persönlichkeiten in den letzten 6 Jahren wurden viele Stile vereint und eine besondere Art heraus kristallisiert. Pflanzenfreunde geben dem Kräuter-Schamanen die Kraft, dieses wundervolle Orchester zu leiten.
1989 Teilnahme an Jazzfestivals in Deutschland und Holland. 1990/91 eigenes Jazztrio mit in Barcelona. Konzerte in Spanien. Seit 1995 erkennt Martin Mexico als seine 2. Heimat und verbringt dort Teile seiner Lebenszeit. Seit 2002 neue ländliche Basis in der Uckermark, wo viele Kompositionen entstehen und Martin als Veranstalter tätig wird; 13 Jahre Leiter des “Jazzfest Uckermark”.
2009 Gründung des stilbildenden “Afroberlin High Orchestra”.
2016 -Veranstalter des “1.Festivals für Musik und Lebensfreude” in der Uckermark.

Donat Kubrinski – Trompete
Der Berliner studierte Jazz-Trompete an der „Hochschule für Musik und Theater Zürich“ sowie an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler“ Berlin. Als Musiker ist er in der Jazz-Szene aktiv. Neben CD-Aufnahmen wirkte er bei Rundfunk-und Fernsehproduktionen von ARD ,ZDF, MDR und RBB wie „Ein Herz für Kinder“, “Willkommen bei Carmen Nebel“, “Das Sommer Open-Air oder der „Echoverleihung“ mit.

Julian Gretschel – Posaune, Kompositionen
lebt als Posaunist, Komponist und Arrangeur in Berlin. In der konspirativen Berliner Swing-Szene auch unter dem Namen „Hans Quarz“ berüchtigt. Posaunist u.a. bei „Louise Gold & die Herren Quarz“ hegt er vielerlei musikalische Ambitionen: von „alter Musik“(Ensemble Alta Musica“) über Jazz (Berlin Big Band, AerophoniXs) und Soul (The ORWOrms) bis hin zu Chanson („Dernier Metro“), Kabarett Theater („Die Zweibeiner“) und zeitgenössische Musik (Duo mit Enikö Ginzery). Darüber hinaus ist er immer wieder Gastmusiker in Formationen und bei Musikfestivals im In- und Ausland.

Rob Gutowski – Posaune
Geboren 1964 in USA. Er begann im Alter von sechs Jahren mit dem Posaunenspiel in Clarion, Pennsylvania, bei Prof. Dean Farnham und studierte später bei Ronald Baedke (Richmond Symphony Orchestra), Jürgen Heiner (Staatsoper Berlin), Buster Cooper (Duke Ellington Band 1961 -1973) und David Steinmeyer. Er spielte mit Künstlern wie The BossHoss, Gentleman and the Far East Band, Arnold Dreyblatt, Earth, Tone, Redux Orchester, Dieter Krebs, Barbara Schöneberger, Chamaco Rivera, Tippa Irie, Stephan Said, Adel Tawil, Paul Brody, Jerry Jenkins u.v.a.

Reiner Hess – Saxophon und Komposition
Reiner Hess dessen Improvisationen am Altsaxophon Geschichten erzählen, studierte bei Leszek Zadlo (München) und Vincent Hering (New York). Der Bandleader vom „Raumschiff Jazz“ und the yellow side of jazz arbeitete als Studiomusiker mit zahlreichen Jazz, Pop und Blues Größen zusammen.Als Bandleader und Sideman spielte er unter anderem mit Joe Nay, Billy Elgart, John Schröder, Dusko Goykowich, Eda Zari, Greg Bowen, Rudi Mahall, Johannes Fink, Gerhard Gschlößl, Christian Lillinger, Kurt Rosenwinkel, Till Brönner, Andreas Willers, Kai Brückner, Denis Stilke.

Arcadius Didavi – Bass
aus Benin und hat die Kulturmetropole Berlin zu seiner Wahlheimat erkoren. Nach seinem internationalen Debüt 1994 mit dem West African Art Jazz Orchestra auf dem Saint Louis Jazz Festival im Senegal konzentrierte er sich als E-Bassit mit Papa Wemba, Monique Sikka, Nayan Kabel und Herve Meckeny. Es folgten Workshops bei Rhoda Scott, Gilles Rennes, sowie Kontrabass-Unterricht bei Prof. Mini Schulz. Zusammenarbeit mit Lionel Louek. Erfrischende Kombinationen aus afrikanischen Rhythmen und Jazz geben seinen Kompositionen eine mitreißende Kraft.. Auf seine funkigen Solos folgen groovige Balladen. Schnell springt der Funke ins Publikum über, angesteckt von der unvergesslichen Freude, die er auf der Bühne ausstrahlt. Sein Credo: Afro-Pop-Jazz is best!

Enrico Perez – Congas
geboren 1956 in Havanna, Kuba. Der temperamentvolle und vielseitige Percussionist stammt aus dem Viertel „Jesus Maria“, in dem große kubanische Percussionisten wie z.B. Chicho El Bongocero alias Saoco, Enrique Barbosa oder Tata Guines ihre Laufbahn begannen. Seit seiner Kindheit ist er mit Afrokubanischen Musik vertraut, die musikalischen Traditionen seines Landes formten ihn. In Kuba spielte er mit dem Pianisten Frank Emilio Flin und im „Orchester Beny Moré“. Seit 1979 lebt und arbeitet er in Deutschland. Seit 2000 Basis in Berlin, wo er mit Künstlern aus der LatinJazz-, Salsa- und Afro-Szene zusammenarbeitet: Justo Perez, Adonis y Soneros de Hoy, Ricardo Moreno und Eduardo Villegas. 2000 gründete er seine Band “Enrico & Groove“.

Arsène Cimbar – Schlagzeug
geboren auf Guadaloupe/Karibik, seit 1996 in Berlin. Percussion seit seiner Kindheit. Dort spielte er in verschiedenen traditionellen Bands und später in mehreren Reggae-Formationen. In Berlin als Drummer und Percussionist der Afro- und Reggae-Szene z.B. „African Chase Experience“, Griot Music Company, Carribean Marching Band.

Dante Parraguez – Timbales
geboren in Santiago de Chile zieht Dante mit seiner Oma nach Hamburg als er gerade mal 11 Jahre alt ist. Dort ist es wo er mit allen möglichen Kulturen zusammen wächst, die ihn musikalisch beeinflussen. Mit 15 hat er schon längst seine Liebe für Hip Hop entdeckt und wird Mitglied einer Kult-Band aus Hamburg „THC“. Die Lust und Leidenschaft neue Musik-Stile zu entdecken und auszuleben wie der P-Funk, Soul, Reggae, Dancehall, Crossover und Punk, bringen Dante dazu auch Bass zu spielen und zu Rappen in Bands wie Cygod von der Elbcore Crew, wie auch seine eigene Projekte wie Funknastico und LocoDante.In seiner Laufbahn als Musiker finden wir Namen wie AYO, Nneka, Super Spanish Combo, Mellow Mark, Silly Walks, Daniel Puente Encina, Paloqsea, Nativo y los Warrior Candela, Los Turpiales Sabaneros, Enrico Perez (Neffe von Mongo Santamaria ).

Moussa Coulibaly – Djembe

ist Griot-Musiker, aber auch Bauer und Weber. Sein Vater stammt aus Burkina Faso, die Mutter aus Mali. Wie seine Eltern und Großeltern spielt er virtuos alle traditionellen Instrumente wie Balafon, Ngoni, Djembe, Doundoun und Tamaund singt dazu mit ausdrucksvoller Stimme. Sein kultureller Hintergrund liegt im Felsendorf Kolonzo, dem “Dorf Coulibaly“, im Westen von Burkina Faso direkt an der Grenze zu Mali, wo er geboren und aufgewachsen ist und das noch heute nur per Pferdewagen, Zweirad oder zu Fuß zu erreichen ist. Seine musikalische Ausbildung begann im Alter von 6 Jahren im Kreise seiner musikalischen Familie. Später lebte er in Kulturmetropole Bobo-Dioulasso, der Kulturmetropole. Nach verschiedenen Tourneen durch Europa, lebt und arbeitet Moussa Coulibaly seit 2012 in Berlin, wo er seine traditionelle Gruppe LONITIBA und sein TradiModern-Jazz-Ensemble QUATRIO KOUMAKAN gründete, seine erste CD produzierte und begleitet div. Tanzperformances und Theater.