KUTINYA

Marimba- & Mbira-Musik aus Zimbabwe

Line-up:
Nicholas Manomano
Badge Tapembera
Zvikomborero Rwodzi
Takudzwa Muronda

Konzerte & Workshops
im Europa-Sommer mit 7 – 10 Teenagern aus Zimbabwe

Der Name “Kutinya” entstand aus der anspruchsvollen und euphorischen Marimba-Spielkunst, die die Zuhörer von ihren Plätzen aufspringen lässt!
Nicholas Manomano, der multi-talentierter Marimba-Virtuose ist Professor für Marimba-Lehrer. Er  wurde 1976 in Murehwa, einem landwirtschaftlich-orientierten Dorf geboren, wo er seine primäre und sekundäre Schulbildung erhielt. Seine Laufbahn als Lehrer begann 994 an der Grundschule in Munamba. Seither steigerte er stetig sein Ansehen als respektierter Spieler und Tutor in Zimbabwe und Europa. Sein musikalischer Stil war prägend für viele Marimbagruppen. Nicholas Manomano, der Frontmann der Band, brachte in seiner Heimat bereits zahlreiche MusikstudentInnen an die Spitze der Marimba-Spielkunst. In Harare organisiert er seit 11 Jahren ein großes Marimba-Festival, wo sich ca. 200 Marimba-SpielerInnen treffen, um die Kunst und Freude an diesem Instrument zu teilen.

Konzerte mit den Instrumenten:
Marimba (Holz-Xylophon), Mbira (Daumenklavier), Ngoma (Südafrikanische Basstrommel) , Hosho (Kürbis-Rasseln), Nyunganyunga /Karimba.

Die Gründung des Kutinya Marimba-Musik-Centers
Eine der größten Projekte von Nicholas Manomano ist die Gründung des Kutinya Marimba-Musik-Centers 1999, zusammen mit den ehemaligen Marimba-Spielern des dominikanischen Klosters und der Prinz Edward School. Seither wächst die Nachfrage nach dem Unterricht ständig, und die ehemaligen SchülerInnen fördern auch international die Verbreitung des Marimba-Unterrichts.

Marimba Workshops
Nicholas Manomano tourt jeden Sommer mit ca. 7 – 10 SchülerInnen im Alter von ca. 15 Jahren durch Deutschland, Frankreich und die Niederlanden und veranstaltet Workshops in Schulen, Universitäten, Vereinen und für alle anderen Interessierten.

Zu anderen Jahreszeiten kommen die Musiker im Trio.

Die Marimba
stammt aus dem südlichen Afrika. Seit dem 16. Jahrhundert gibt es zahlreiche schriftliche und ikonographische Quellen für Xylophone in Afrika. Der älteste Hinweis – ein Bericht des arabischen Reisenden Abu Abdullah Muhammad Ibn Battuta über seinen Besuch im Königreich Mali – stammt aus dem Jahr 1352, somit aus einer Epoche lange vor Beginn des transatlantischen Sklavenhandels.

Die Mbira
(auch Kalimba, Sanza oder Daumenklavier genannt) ist ein fast 1000 Jahre altes Musikinstrument aus dem südlichen Afrika. Die europäische Bezeichnung ist Lamellophon, obgleich dieser Begriff nicht nur Mbiras beschreibt. Ursprünglich vom Volk der Shona in Zimbabwe und Mosambik entwickelt und gespielt, gilt sie heute als Nationalinstrument Simbabwes. Zwar ist sie weit über das ganze südliche Afrika verbreitet, doch nur in Simbabwe reifte das Mbira-Spiel zu einer eigenen Kunst heran. Auch heilende Kräfte werden der Mbira nachgesagt.