LANAYA

Manding & Zeitgenössische Musik & Tanz
aus Burkina Faso

Line-up:
Mama Sanou – Burkina Faso; Vocal, Dance, Percussion
Abdoul Aziz Sinka – Burkina Faso; Doundoun, Djembe, Vocal
Gofefo Konate – Burkina Faso; Ngoni, Djembe
Ibrahim Sinka – Burkina Faso; Djembe, Bara (Calabash), Vocal, Dance
Souleymane Diabate – Burkina Faso; Balafon, Djembe, Vocal
Djelifily Sako – Mali; Kora, Vocal

Stand-by:
Arcadius Divadi – Bass
Badou Mbaye – Djembe, Vocal, Tanz
Adama Dembele – Ngoni, Djembe
Daouda Diabaté – Balafon, Djembe, Tanz (modern & traditionell), N´goni, Back-Voc

Workshops:
Percussion, Balafon, N’goni (Westafrika Harfe), Tanz

2013 gewannen sie den 1. Preis: Sharq Taronalari 2013, Internat.Wettbewerb, Usbekistan, UNESCO und den „Creole Berlin-Brandenburg“

Die Gruppe LANAYA (Vertrauen) hat sich in der Berliner Musikszene den Ruf erworben, etwas Besonderes zu sein in der Reihe afrikanischer Bands, die sich mit traditioneller Musik beschäftigen. Alle Musiker stammen aus Burkina Faso, Westafrika und können aus dem reichen Kultur- und Musikerbe des dort ansässigen Volkes der Manding schöpfen. Sie haben einen tiefen kulturellen und musikalischen Hintergrund. Dadurch haben Sie deren einen ganz eigenen Sound geschafft.
Zur Aufführung kommen die weltbekannten, kraftvollen und furiosen Rhythmen, Lieder und Tänze der Manding-Völker: Bobo, Bissa und Siamou, die an den Grenzen zu Mali, Ghana und Elfenbeinküste sind. Dementsprechend kommen hier Musik-Instrumente zusammen, die in den jeweiligen Regionen sonst nicht zusammen spielen! Das gesamte Repertoire wurde mit modernen Stil-Elementen arrangiert. Hierbei schaffen Sie immer wieder, mit harmonisch groovenden Melodien und rhythmischen Improvisationen ein ganz neues Licht auf teilweise uralte, leise oder kraftvolle, traurige oder fröhliche Volksweisen zu werfen. Die MusikerInnen und TänzerInnen schaffen es durch ihre Professionalität und ihre originelle Art das Publikum zu überzeugen und zu begeistern.


Vita:

  • 2008: See Festival in Klaipeda (Litauen)
  • 2009: Afrika Kultur Tage, Forchheim
  • 2010: Afrika Festival, Reutlingen
    Afrika Kultur Tage, Forchheim
  • 2011: African Caribe Festival, Aschaffenbg
    Culture Night, Lublin (Poland)
  • 2012: African Festival, Kempten
  • 2013: Karneval der Kulturen, Farafina
    WOKA KUMA Festival, Berlin
    Sharq Taronalari, Uzbekistan – 1. Preis
    Jazzsommer Berlin, Bergmann-Festival
    Festival „La Ghironda“, Italien
    Creole Berlin-Brandenburg,
  • 2014: Festival Rudolstadt
    VIVE L’AFRIQUE, Afrikafestival Berlin
    World Culture Festival, Bali
    transVocal, Frankfurt/Oder
  • 2015: Folklorum-Festival
    Kosmos-Festival, Radialsystem
    Indian Dance Days, Hamburg
  • 2016:  WOKA KUMA FESTIVAL
    Jazz Sommer Berlin, AHOI-Bühne
    Karneval der Kulturen
    Rudolstadt-Festival
  • 2017: Kenako-Afrikafestival
    CD-Release
    „25-Jahre Town-Partnership Berlin-Moskau“ Festival

Die MusikerInnen:
Abdoul Aziz Sinka – Band-Leader
Er wurde in Bobo-Dioulasso in Burkina Faso geboren. Sehr früh lernte er bei einer Griot-Familie das Singen und die Musik. In mehreren westafrikanischen Ländern traf er auf andere Kulturen und Traditionen und vertiefte seine Musikkenntnisse in Djembe, Doun, Talking Drum, Kalebasse sowie N’goni. Seit 2002 ist Aziz in Deutschland und gründet LANAYA mit seinem Bruder Ibrahim, um die Kultur seiner Heimat zu vermitteln. Die Band modernisiert und bereichert mit Stilelementen die reiche Manding-Kultur, sie kreieren ihr eigenes Musik Genre. So erwarb sich die Band einen besonderen Ruf in der deutschen Multikulti-Musikszene. 2005 spielte er als erster afrikanischer Künstler bei dem UNESCO Sharq Taronalari Festival in Usbekistan. Als Perkussionist in Interkunst, einem Projekt gegen Gewalt und Rassismus, tourt er durch Deutschland. Seit 2006 tritt Aziz regelmäßig in der House-Szene von Litauen mit DJ Avieras auf. Die Formation TRIO DJEKAFO tourte 2008 durch Deutschland und die Schweiz.
2008 leitete er Musik-Workshops an der Oneaka Dance Company in Charlotte, North Carolina/USA. 2009 initiierte er ehrgeizig ein Projekt: BEN KADY (Frieden ist gut). Das Ensemble von Musikern aus ca. 15 Ländern präsentiert sich in seiner außergewöhnlichen sozialen, kulturellen und musikalischen Vielfalt. Offenheit, Toleranz, Mut und Talent sind die Schlüssel dieses erfolgreichen Projektes, das Aziz jedes Jahr in Berlin etablieren will. In Berlin tritt Aziz solo oder mit seinen Musikern bei hochrangigen Veranstaltungen auf: Eröffnung des afrikanischen Filmfestivals AfriKamera und der Leichtathletikwelt-meisterschaft 2009 (IAAF), sowie auf der Fanmeile der Fußballweltmeisterschaft 2006.
Im September 2009 strahlte der Fernsehsender ARTE das Dokumentarprojekt „24 Stunden Berlin“ aus, in welchem Aziz Sinka einer der Hauptprotagonisten einen Tag durch seinen Alltag als Musiker begleitet wird.

MAMA SANOU
Sängerin, Tänzerin, geboren in Elfenbeinküste, lebt jetzt in Burkina Faso. Sie arbeitete mit Soungalo Coulibaly in Bouaké, Adama Drame, Chiko, Centre Djelia, Mahkouyate aus Mali. Sie lebt jetzt in Burkina Faso.

GOFEFO KONATE

  • Virtuose am Balafon aus Burkina Faso, aus Griot-Familie,
  • lernte mit 8 Jahren Balafon, Zusammenarbeit mit Alidou Yanogo
  • 2015: Dtld-Tour mit Instant Act, Gegen Gewalt und Rassismus
  • 2015-2013: Théâtre du Galpon Genf
  • 2010: Interpreter Donsen Genf Museum des IKRK.
  • 2005-2007: Lonkoba mit Tassira
  • 2006: Musikshow Masaso Congolekan, Karangaso, Sambla
  • 2004: 2. Preis Nationale Kulturwoche SNC
  • 2000: 1. Preis Nationalen Kulturwoche SNC

Diakaria Diabaté
Der Musiker, Darsteller, Schauspieler, Komödiant wurde geboren in eine Musiker-Familie und ist einzigartig in seinem Genre. Mitglied vom „Ensemble Théâtral Badenya“. Seit seiner Jugend spielt er traditionelle Instrumente und wurde 1995 Mitglied der Truppe Folonkoto (Strudel). 1999 bis 2001 wechselte er in die Truppe Yèrèlon. In 2002 tritt er mit der Truppe Katouma bei der Semaine National de la Culture (SNC Bobo 2004) auf und gewann den 2. Preis.
Zusammen mit Ensemble Théâtral Badenya gewann er den 1. Preis während der Semaine National de la Culture SNC Bobo 2008. Mit Hilfe von Issa Sanou hat Diakaria als Musiker das Solo «Baara» erarbeitet, welches sie bei der 1. Édition du festival Sya Ben in Bobo-Dioulasso (Burkina Faso) vorgestellt haben. 2010 ging er mit l’Ensemble Théâtrale Badenya im Rahmen vom Festival Théâtre des Réalités in Mali und Niger auf Tour.
In 2011 war Diakaria Musiker beim Spektakel «Une Jeunesse En Songe», geleitet durch den Choreographen Salia Sanou für die Eröffnungsfeier vom 21. „Édition du Festival Panafricain du Cinéma“ (FESPACO) in Ouagadougou. Salia Sanou entdeckt seine Begabung und wird für die Gestaltung vom Zirkus Spektakel «Raisonnance» eingebunden. Mitbeteiligt waren auch die Künstler vom 22. Promotion du Centre National des Arts du Cirque (CNAC) in Châlons-en-Champagne und l’Espace Rencontre Dafra (ERJD) in Bobo-Dioulasso. 2012 Tournee Südkorea.

Ibrahim Sinka
Percussion & Tanz – geboren in der Kulturstadt: Bobo-Dioulasso, Burkina Faso, gründete mit Bruder Aziz Sinka LANAYA 2002. Studium an der „Les Beaux Arts“.

 

Gast Musiker & Tänzer:

DAOUDA DIABATE
Djembefola & Tänzer (traditionell & zeitgenössisch ), geboren in Burkina Faso, startete seine Karriere mit Badeya, Parissi Foronto, Adam Drame und Katouma, 2011 gewann er 2. Platz der “Joué Dance” mit Dancing Baobab” in der Schweiz. Seit 2013 Zusammenarbeit mit Italienischer Tänzerin Chiara Marionelli.

ARCADIUS DIVADI  aus Benin am Bass
Er spielte Papa Wemba, Monique Sikka, Nayan Kabel, Lionel Loueke,  Gilles Rennes und Hervé Mecheny aus Paris sowie mit Margaret Pikes (Roy Hart Theatre) aus London. Er war jahrelang regelmäßig in den Jazz-Clubs von Lomé, Cotonou und Accra zu hören mit breitem Repertoire.

BADOU MBAYE
Percussion & Tanz aus Senegal
Feingefühl und seine weitreichende Inspiration, sowie eine sehr klare, excellente Technik. 2001 gewann er als Tänzer bei den „Jeu Frankophone“ in Marokko als Vertreter Senegals die Bronze-Medaille und unterrichtet heute im PAC (Percussion Art Center) in Berlin Tanz-Unterricht.

Adama Dembele
Percussion & Tanz aus Bobo Dioulasso
In eine Griot-Familie geboren, lernte er mit 6 Jahren Percussion, Gesang und Ngoni von seinem Vater und der Familie. Seit dem 15. Lebensjahr hat er in der Gruppe seines Vaters auf vielfältigen traditionellen Festen, Hochzeiten, Beerdigungen als ‚Berufsmusiker‘ gespielt. Er kennt viele Traditionen und spielte in vielen Städten und Dörfern in und außerhalb von Burkina Faso, außerdem war er regelmäßig auf Festivals wie SNC (semaine nationale de la culture) als Musiker tätig. Mit 20 begann er eigene Texte zu schreiben und als Reggae-Artist Aufnahmen zu machen und Konzert zu spielen.
2003 erste Reise nach Europa mit der Gruppe ‚Bensoba‘ in Italien
2006/2007 nahm er am ‚Sommet de la francophonie‘ in Burkina Faso teil, dort war er einer von 400 Percussionisten, die unter der Leitung des Djembe-Meisters Adama Dramé spielten
2009 als Musiklehrer bereiste er Belgien, Holland und Italien,
Seit 2014 lebt und arbeitet er in Deutschland, Berlin