LANAYA


Manding & Zeitgenössische Musik & Tanz aus Burkina Faso
www.lanaya-denou.de
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Line-up:
Rama N’goni aka Alimatou Diakité – Vocal, N’goni
Abdoul Aziz Sinka
– Doundoun, Calabasse, Vocal
Adama Dembele – Ngoni, Djembe, Vocal
Moussa Coulibaly
– Balafon, Djembé, Ngoni
Massa Dembéle – Balafon, Djembé, Ngoni, Vocal
Souleymane Diabaté – Balafon, Djembe, Vocal
Sékou Bamogo – Tanz
Stand-by:
Louis Sanou
– Balafon, Djembé, Ngoni, Vocal
Djelifily Sako
– Kora
Daniel Lorenz
– Violine
Moumouni Diatta
– Djembe, Ngoni

Workshops:
Percussion, Balafon, N’goni
(Westafrican Harpe), Tanz

2013 gewannen sie den 1. Preis: Sharq Taronalari, Internat.Wettbewerb, Usbekistan, UNESCO und den „Creole Berlin-Brandenburg“

Debutalbum „BOBO-DIOULASSO“ bei AHOI-tunes.de

Die Gruppe LANAYA (Vertrauen) hat sich in der Berliner Musikszene den Ruf erworben, etwas Besonderes zu sein in der Reihe afrikanischer Bands, die sich mit traditioneller Musik beschäftigen. Alle Musiker stammen aus Burkina Faso, Westafrika und können aus dem reichen Kultur- und Musikerbe des dort ansässigen Volkes der Manding schöpfen. Sie haben einen tiefen kulturellen und musikalischen Hintergrund. Dadurch haben Sie deren einen ganz eigenen Sound geschafft.
Zur Aufführung kommen die weltbekannten, kraftvollen und furiosen Rhythmen, Lieder und Tänze der Manding-Völker: Bobo, Bissa und Siamou, die an den Grenzen zu Mali, Ghana und Elfenbeinküste sind. Dementsprechend kommen hier Musik-Instrumente zusammen, die in den jeweiligen Regionen sonst nicht zusammen spielen! Das gesamte Repertoire wurde mit modernen Stil-Elementen arrangiert. Hierbei schaffen Sie immer wieder, mit harmonisch groovenden Melodien und rhythmischen Improvisationen ein ganz neues Licht auf teilweise uralte, leise oder kraftvolle, traurige oder fröhliche Volksweisen zu werfen. Die MusikerInnen und TänzerInnen schaffen es durch ihre Professionalität und ihre originelle Art das Publikum zu überzeugen und zu begeistern.

Die Musiker:innen:

Abdoul Aziz Sinka – Bandleader
wurde in Bobo-Dioulasso, Burkina Faso, geboren. Schon früh kam er durch eine Griot-Familie, die ihm das Singen beibrachte, mit Musik in Berührung. In verschiedenen westafrikanischen Ländern lernte er weitere Traditionen kennen und vertiefte seine musikalischen Kenntnisse in den Bereichen Djembe, Sprechtrommel (Talking Drum), Kalebasse und N’goni. Seit 2002 lebt Aziz in Deutschland, wo er gemeinsam mit seinem Bruder Ibrahim die Band LANAYA gründete, um seine heimatliche Kultur zu vermitteln. Die Band ergänzt die reiche Kultur der Mandinka um moderne Stilelemente. 2008 war er mit dem „Trio Djekafo“ auf Tournee in Deutschland und der Schweiz.
Im Jahr 2009 initiierte Aziz ein ehrgeiziges Projekt: BEN KADY („Frieden ist gut“). Das Ensemble, das Musiker aus etwa 15 Ländern vereint, zeichnet sich durch eine außergewöhnliche soziale, kulturelle und musikalische Vielfalt aus. Offenheit, Toleranz, Mut und Talent sind die Grundpfeiler dieses erfolgreichen Projekts, das Aziz mit dem WOKA KUMA Festival in Berlin als jährliche Veranstaltung etablieren möchte. 2005 trat er als erster afrikanischer Künstler beim UNESCO-Festival „Sharq Taronalari“ in Usbekistan auf.
Im Rahmen des Projekts „Interkunst“, das sich gegen Gewalt und Rassismus einsetzt, war er auf Tournee in Deutschland.
Seit 2006 tritt Aziz regelmäßig gemeinsam mit DJ Avieras in der litauischen House-Szene auf. 2008 leitete er Musikworkshops bei der Oneaka Dance Company in Charlotte, North Carolina (USA). Aziz trat sowohl solo als auch gemeinsam mit anderen Musikern auf – unter anderem beim Afrika-Filmfestival „AfriKamera“, bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 (IAAF) sowie auf der „Fanmeile“ während der FIFA-Weltmeisterschaft 2006.
Im Jahr 2009 war Abdoul Aziz Sinka als einer der Hauptprotagonisten in der ARTE-Dokumentation „24h Berlin“ zu sehen.
Er produziert die Festivals WOKA KUMA in Berlin (Deutschland) sowie FESTICO in Bobo-Dioulasso (Burkina Faso). Rama Ngoni, alias Alimatou Diakité,
gehört zu den populärsten Sängerinnen in Burkina Faso und lebt heute in Deutschland.
Die herausragende Vokalkünstlerin spielt das traditionelle N’goni – eine westafrikanische Harfe, die ursprünglich ausschließlich von Jägern und „Dozos“ (traditionellen Jäger-Initiaten) gespielt wurde.

Rama Ngoni
ist eine der wenigen Frauen, die das N’goni beherrschen!
Schon als Kind kam sie durch ihren Vater, den renommierten Musiker Limani Fatié Traoré, intensiv mit Musik in Berührung. Ihre Karriere begann im Alter von sieben Jahren, als sie ihren Vater auf der Bühne begleitete; seit ihrem zehnten Lebensjahr tritt sie regelmäßig auf Festivals in Europa auf.
Sie veröffentlichte zwei Alben „Mougnou“ und „Dombo Kélé“ mit zahlreichen Künstlern aus Burkina Faso.
Ihr Stil verbindet traditionelle und moderne Musik zu einem besonderen Hörerlebnis.
Ihre Stimme entführt das Publikum in einen magischen Zustand der Entspannung – einen Raum, in dem auch Lachen und Tränen ihren Platz finden. Ihre Lieder, in die oft Märchen und Erzählungen eingeflochten sind, handeln vom einfachen Leben, von tiefer Weisheit und den verborgenen Sehnsüchten der Menschen.
Sie stammt aus einer traditionellen Griot-Familie in Bobo-Dioulasso, der Kulturhauptstadt Burkina Fasos, und schöpft ihre Inspiration aus diesen Wurzeln. Griots haben die Aufgabe, die Geschichte zu bewahren und weiterzugeben sowie den Menschen Frieden zu vermitteln, damit sie Entscheidungen mit dem Herzen treffen können.

Massa Dembélé
Der Multiinstrumentalist und Griot ist Meister der westafrikanischen Musiktraditionen und schafft zugleich eigene Werke im Bereich Afro-Fusion. Er spielt Djembe, N’goni sowie Balafon und ist als Komponist und Arrangeur in der westafrikanisch geprägten Musikszene aktiv.
Dank seiner umfassenden Bühnen- und Live-Erfahrung spielt er eine entscheidende Rolle für den Zusammenhalt der Gruppe. Durch seine außergewöhnliche Vielseitigkeit und seine tiefe Verbundenheit mit den Wurzeln der westafrikanischen Manding-Tradition verleiht er seiner Musik einen unverwechselbaren Klang, der verschiedene Genres und musikalische Ensembles miteinander verbindet.
Im Laufe seiner Solokarriere hat er zwei Alben veröffentlicht. Nach vielen Jahren als Solokünstler und Mitglied verschiedener Bands in Europa und Westafrika konzentriert sich 2026 nun auf sein Bandprojekt „Sewèsé“. Dazu gehört auch die Veröffentlichung seines dritten Albums „Falatô“, das er derzeit auf einer Tournee präsentiert.

Moussa Coulibaly
stammt aus einer traditionellen Griot-Familie und begann seine musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren. Seine Kompositionen sind stark von seinem kulturellen Hintergrund im „Griot-Dorf“ Kolonzo – dem „Dorf der Coulibalys“ – im Westen Burkina Fasos, direkt an der Grenze zu Mali, geprägt, wo er geboren wurde und aufwuchs. Nach diversen Tourneen durch Europa lebt und arbeitet er seit 2012 in Berlin. Er veröffentlichte seine erste Solo-CD „NAKA“ sowie weitere Werke.
In seinen Ensembles spielt er meisterhaft Balafon, Djembe und N’goni; zudem erteilt er Unterricht an der „Balafon School Berlin“ und begleitet Musikerinnen aus den Bereichen Salsa, Reggae und Jazz.

Adama Dembélé, auch Djah Barro
ist ein aus Burkina Faso stammender Reggae-Musiker und Instrumentalist, der sich auf traditionelle westafrikanische Musik spezialisiert hat. Er wurde in Bobo-Dioulasso in eine Griot-Familie hineingeboren und begann bereits im Alter von sechs Jahren, im familiären Umfeld Perkussion und Gesang zu erlernen sowie das N’goni-Spiel zu ergründen.
Mit 20 Jahren trat er bereits als Musiker bei Tanzproduktionen, Hochzeiten und Familienfeiern auf; zudem begann er, eigene Texte zu schreiben und Musik aufzunehmen als Reggae-Künstler.
2003 reiste er mit seiner Gruppe „Bensoba“ nach Italien. 2006 & 2007 nahm er am *Sommet de la Francophonie* in Burkina Faso teil – als einer von 400 Perkussionisten unter der Leitung des Djembe-Meisters Adama Dramé.
2009 folgte seine zweite Reise nach Europa, wo er – im Rahmen einer Initiative des belgischen Vereins „Natan“ – als Musiklehrer in Belgien, den Niederlanden und Italien tätig war. Es schloss sich ein längerer Aufenthalt in Europa an, während dessen er weitere Engagements als Musiker und Musiklehrer wahrnahm. 2021 veröffentlichte er sein Debütalbum „Djah Barro“.
Seit 2014 lebt und arbeitet er in Berlin.

Souleymane Diabaté
stammt aus einer Griot-Familie in Bobo-Dioulasso. Schon in jungen Jahren wirkte er innerhalb seines familiären Umfelds als Balafon-Spieler mit und konnte von herausragenden Künstlern lernen. Seit 2011 ist er international auf Tournee – sowohl mit Musikgruppen als auch als Musiker für Theater- und Tanzproduktionen –, wobei er die traditionelle Musik Burkina Fasos auf öffentlichen Bühnen präsentiert. Neben seiner Arbeit in verschiedenen Ensembles zählen unter anderem der malische Star Sidiki Diabaté sowie Cheik Tidiane Seck zu seinen bedeutendsten musikalischen Partnern.

Sékou Bamogo – Tänzer
Ausbildung: Zeitgenössischer Tanz & Afro-Modern Dance am „Centre de Formation ANKATA NEXT GÉNÉRATION“ (Serge Aimé Coulibaly) sowie traditioneller westafrikanischer Tanz am „Centre de Formation Katouma“ (Noumoutié Ouattara). Teilnahme am internationalen Tanzworkshop „SYA DANSE“ bei Irène Tassembédo und Ahmed Soura.
Engagements: 2022–23 „Macbeth“, Staatsschauspiel Dresden (Deutschland); Choreografie: Valenti Rocamora i Torà, Regie: Christian Friedel. 2023 „Der Preis der Freiheit“, Theater Neubrandenburg/ Neustrelitz, DE, Choreographie: Lars Scheibner/ Sékou Bamogo, Regie: Tatjana Rese; 2022 „Au nom de la liberté“ Solo-Stück, Societätstheater Dresden, DE, Choreografie: Sékou Bamogo; 2022 „Kalakuta Republik“, Ouagadougou, Tournee durch Burkina Faso und Mali, Westafrika, Choreografie: Serge Aimé Coulibaly; 2022 „Digitale Dialoge“ Tanz Bremen, Kooperation zwischen Tänzern aus Bremen, DE und Bobo-Dioulasso, Burkina Faso, Choreografie: Serge Aimé Coulibaly; 2014-22, Tänzer der Company Katouma Danse, Bobo-Dioulasso, Burkina Faso, Choreografie: Noumoutie Quattara
Viele Shows auf Festivals in Burkina Faso, Mali und der Elfenbeinküste. „FESPACO“ in Ouagadougou, B.F. und „Rendezvous chez nous“, Bamago, Mali und Abidjan, Elfenbeinküste. 2013-15 Tänzerin von Campany Fashion City de Belleville
Auszeichnungen: 2020 1.Platz Traditioneller westafrikanischer Tanz: Festival „Semaines de la culture“, Bobo-Dioulasso; 2018 2.Platz für Traditionellen Westafrikanischen Tanz: Festival „Semaines de la culture“, Bobo-Dioulasso; 2017 1. Platz beim Tanzwettbewerb FESCOM für Juniortänze, Bobo-Dioulasso, Burkina Faso; 2016 1. Platz beim Tanzwettbewerb der Jugend mit der Kompanie Ardji Ambiance du Centre Djéliya mit der Eröffnungsproduktion für das Festival FESPACO, Ouagadougou, Burkina Faso