Afrobeat, Hip-Hop, Reggae, Blues, Afro-Brazil
Line-up:
Andreza Jesus – Voc., Poet, Pandero (Br)
Beatriz Ferreira – Voc, Guit, Perc (Br)
Féenose – Voc, Perc (BF)
Josylyn Segal – Perc, Sax, Voc (USA)
Louey Moss – Drums, Perc, Voc (USA)
Ria Rother – Bass (DE)
Die Musiker:innen von der im Juni 2026 verstorbenen Sängerin Angela Ordu
starten neu mit der Band FREE SPIRITZ mit aktualisiertem Line-Up durch.
Mit viel Spaß verwandeln sie Musikstile, eigene Kompositionen und bekannte Lieder
aus Brasilien, Burkina Faso, Nigeria, Ghana, Südafrika, Karibik
in groove & tanzbare Musik.
Die Musiker:innen
Andreza Jesus
Brasilianische Wurzeln & zeitgenössischer globaler Nomadismus
Die Verbindung von afro-indigenem rhythmischem Erbe, Innovationen in der Weltmusik und Klangheilung auf internationaler Ebene.
Andrezas musikalische Prägung begann in ihrer Kindheit in São Paulo. Sie sog die lebendigen, bewegungsreichen brasilianischen Musikrichtungen Lambada, Samba, Sertanejo, MPB, Forró und Carimbó auf. Ihre künstlerische Grundausbildung absolvierte sie 2008 – 2009 in Capoeira-Gruppen und von Aktivist:innen geleiteten Kulturinitiativen der Associação Comunitária Monte Azul.
Sie betrachtet ihren Gesang als Akt der Befreiung ihrer Ahnen – der lebendige Kanal, durch den die Kämpfe, die Widerstandsfähigkeit und die spirituelle Tiefe der Frauen ihrer Linie geehrt und freigesetzt werden. Ihr Repertoire und ihr Engagement für den Erhalt der brasilianischen Kultur sind eine Hommage an die prägenden Meister der brasilianischen Popkultur: Dona Selma do Coco, Aurinha do Coco, Luiz Gonzaga, Marinês, Mestre Verequete, Lia de Itamaracá.
Die zertifizierte Klangheilerin mit Ausbildung in Hongkong, tourte 3 Jahre durch Südamerika, Asien, den Nahen Osten und Europa. In ihrer multidisziplinären Praxis erforscht sie ausdrucksstarke künstlerische Sprachen, die Mutter Natur, die Lebensfreude und die transformative Kraft interkultureller menschlicher Verbundenheit preisen.
Als Medium für Ahnenerinnerung, Spiritualität und sozialen Zusammenhalt versteht sie Kunst in ihrem Performance-Stil als eine vitale Quelle des Lebens – ein essentielles Instrument zur Vereinigung verschiedener Gemeinschaften über geografische, politische und kulturelle Grenzen hinweg.
Durch ihre Ausbildung als Klangheilerin in Hongkong arbeitet Andreza mit der Grundannahme, dass Musik reine, bewusste Schwingung ist, die Frequenzen verändern, das menschliche Bewusstsein erweitern und die emotionale und körperliche Regeneration fördern kann.
Ihr Repertoire ist eine Hommage an die prägenden Meister der brasilianischen Popkultur: Dona Selma do Coco, Aurinha do Coco, Luiz Gonzaga, Marinês, Mestre Verequete, Lia de Itamaracá.
Beatriz Ferreira
Gesang, Perkussion, Gitarre, Songwriter aus Brasilien
Ihre künstlerische Identität kommt aus der Begegnung zwischen Brasilien und Afrika, die diasporische Fusion, die Roots-Reggae & brasilianische Musik miteinander verbindet.
Empress Beatriz’s Musik ist geprägt von Künstlerinnen wie Dezarie, Lauryn Hill und Erykah Badu, sowie von einer starken Verbundenheit zum Roots-Reggae – der musikalischen Sprache, die im Laufe ihrer Karriere zu einem zentralen Bestandteil ihrer künstlerischen Identität geworden ist. Mit ihren Kompositionen schafft sie einen Sound, der zugleich verwurzelt und zeitgenössisch, brasilianisch und international ist – Musik als Raum der Verbindung zwischen verschiedenen Regionen und Kulturen.
Sie begann 2006 ihre musikalische Reise mit der Band „Mistura Fulô in Rio de Janeiro.
2012 – 2021 arbeitete sie in Itacaré (Bahia) mit der Roots-Reggae-Band „Unidade Eu e Eu“.
Nach ihrer ersten Europa-Tournee 2022 tritt sie der Band Angela Ordu & FREE SPIRITZ bei.
FÉENOSE
Soul-Jazz, Hip Hop, RnB aus Burkina Faso
Die panafrikanische Singer-Songwriterin, Komponistin und Performerin lebt derzeit in Deutschland. Als Künstlerin, die von vielfältigen Einflüssen geprägt ist, erschafft sie ein authentisches musikalisches Universum, in dem Emotionen, gesellschaftliches Engagement und kulturelle Identität miteinander verschmelzen.
Ihre musikalische Laufbahn begann sie in Burkina Faso mit Debütalbum „Da wou wô“ 2007, inspiriert von Hip-Hop-Kultur und sozial engagiertem Songwriting. 2011 ihr zweites Album „Albinos“, ein vielschichtiges Werk, das afrikanische Rhythmen und Klänge mit europäischen Einflüssen verband. Sie unterstrich erneut ihr künstlerisches Feingefühl, sowie ihren engagierten Blick auf die Lebensrealitäten der Menschen. 2015 EP „C’est la vie“, ein intimes, zutiefst menschliches Akustikprojekt, das die Emotionen und Alltagserfahrungen der Künstlerin beleuchtet.
Sie setzt sich für Menschenrechte ein, um soziale Anliegen zu unterstützen und gründete den Verein „Sima Association“, der sich der Bekämpfung der weiblichen Genitalverstümmelung, der Aufklärung über Albinismus, sowie der Förderung der Bildung benachteiligter Kinder durch kulturelle Stärkung widmet.
2018 veröffentlichte sie ihr drittes Album „Baby“ mit ihrem Label „Kayiri Record“ und wurde 2018 mit dem „Kundé Awards“ nominiert, dem renommierten Musikpreis Burkina Fasos – in der Kategorie „Beste Künstlerin der burkinischen Diaspora“. 2022 EP „Take My Hand“ – eine Botschaft von Selbstwertgefühl und Hoffnung. 2026 Single „Renaissance“ ein neues Kapitel in ihrem künstlerischen Werdegang. Der Song symbolisiert künstlerische Erneuerung und kündigt die für Ende 2026 geplante Veröffentlichung ihres vierten Albums an, das ebenfalls den Titel „Renaissance“ trägt.
Louey Moss
Soul, Gospel, Jazz o& Funk
Die gebürtige New Yorkerin ist Tochter des New Yorker Bluessängers & Pfingstpredigers und Schwester des Broadway-Schauspielers Martin Moss und ist in tiefer Wertschätzung der afroamerikanischen Wurzeln und Magie des Musiktheaters durchdrungen.
Sie begann in New York City (Jamaica Queens) mit 4 Jahren, Gospels zu singen, Klavier zu lernen und stand mit 6 Jahren zum ersten Mal auf der Bühne, im Schul-Chor und in der Emmanuel Tabernacle Church of Deliverance. Mit 10 Jahren trat sie mit ihren Geschwistern in der Kids-Gospel-Gruppe „The Moss-Singers“ in New York City und Kirchen der östlichen USA-Staaten auf. In der Schule assistierte sie, schauspielte, sang und schrieb Songs für Musicals. Später war sie Teil mehrerer Bands und arrangierte Songs für div. Sänger. Während ihres Musikstudiums wurde sie von den bekannten „Humble Gospel Heirs“ aus Philadelphia als Solo-Altistin engagiert und absolvierte mit ihnen erfolgreiche Tourneen.
Danach lernte sie Gitarre, Schlagzeug, Percussion und Blasinstrument. Tourneen führten sie 1988 nach Berlin, wo sie heute lebt. 1997 landete sie mit Lisa Steinfield und Tony Braxton mit ihrem Hitsingle „Get Closer“ in den deutschen Charts mit Morris Perry, genannt „Double Feature“. Sie gründete die „Louey Moss Band“ mit Musikern, die mit Al Jarreau, Percy Sledge oder Pink Floyd spielten. 2003 produzierte sie mit der Blues- & Jazzmusikerin Amy Protscher (aka Amy Zapf) die CD „Broken“, Fusion von Soul & Jazz – ein eindrucksvolles, kompaktes R’n’B-Kraftwerk. Es folgte ihre Band „Louey & the Pipe“s und Zusammenarbeit mit Harry Collins, Petti West, Jocelyn B. Smith, Reggie Moore und ihrem Bruder Martin Moss.
Neben ihren Liveauftritten war sie Gesangslehrerin, u.a. von Meret Becker. Als Leadsängerin des Gesangs-Quintetts „Lipstick“ gewann Louey Moss 2002 den „Europride Song Contest“ Köln, für die Vereinten Staaten von Amerika.
Josylyn Segal
Sopran-Saxofon, Percussio, Komponistin, Improvisatorin, Musik-Pädagogin
In den USA geboren, mit afroamerikanischem, indigenem amerikanischem und russisch/rumänisch-jüdischem Erbe, hat sie in den Vereinigten Staaten, Europa, Karibik, Israel und darüber hinaus gelebt, gearbeitet, unterrichtet und musiziert.
Früh geprägt von ihrem Vater, Bebop-Jazz-Schlagzeuger Jerry Segal, schöpfte sie ihre musikalische Sprache aus Jazz und Blues, lateinamerikanischen und brasilianischen Rhythmen, westafrikanischen und nahöstlichen Traditionen, chassidischen niggunim und Improvisation. Studium des Jazz-Saxophons in den 1970er Jahren bei Stan Getz, Al Cohn und der lateinamerikanischen Percussion bei Danny Banahamas und Willie Bobo in Los Angeles. Weitere musikalische Ausbildung an der Dick Grove School of Music in Los Angeles.
Auftritte beim World Cup in Kalifornien 1994, Zusammenarbeit mit Beyond Definition, Ivson und Grupo Gusto (London, Paris, New York), Soulwaves, Queen Yahna, Different Touch (USA, Europa), Juan Caffiero.
Dozentin für Musik 2013–2015: Saxophon & Jazz-Improvisation, Beit Sefer HaMenagen, Unteres Galiläa, Israel. + Musiklehrerin 1996–2005, JFK International School, Berlin + Privater Unterricht 1988–heute: Saxophon, Percussion, Improvisation, für Erwachsene und Jugendliche in Brüssel, Kalifornien (Bay Area), Berlin & Israel.
Ihre Stimme nutzt sie als improvisatorisches Instrument durch das Scatten.
Ria Rother
Bass & Schlagzeug
Die Musiker*in ist in der Mecklenburgischen Seenplatte geboren und lebt heute in Berlin. Ria studierte Jazz- und Popularmusik in Leipzig und Porto und spielt momentan mit verschiedenen Bands und Projekten von improvisierter Musik über Jazz, Pop, Punk und Indie bis hin zu experimenteller und elektronischer Musik.
Aktuell ist Ria Teil verschiedener spannender Projekte, darunter das Duo Pling, welches elektronische Klänge mit improvisierter Musik verbindet, sowie Yamirah’s Solar Explorers, die Cinematic Jazz-Pop mit kreativen Rhythmen kombinieren.
FREE SPIRITZ wird mit Reggae & Afrobeat zum Tanzen animiert und mit der Kabinet Mirage Band, welche eine flexible Besetzung von 5 bis 12 Musiker*innen hat, kreiert Ria Musik für Theater, Zirkus und Film.

